Maschenprobe Strickschule Stricken lernen
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Maschenprobe – ja oder nein? Warum sie über Passform und Erfolg entscheidet


Hand aufs Herz: Überspringst Du die Maschenprobe manchmal?

Gerade wenn ein neues Projekt ruft, wirkt sie wie ein unnötiger Zwischenschritt. Doch besonders bei Pullovern, Jacken oder Kleidern entscheidet sie darüber, ob Dein fertiges Stück perfekt sitzt – oder im Schrank landet.

Hier erfährst Du, wann eine Maschenprobe wirklich unverzichtbar ist und welche Garne und welches Zubehör Dir dabei helfen.

Wann Du auf eine Maschenprobe nicht verzichten solltest

Eine Maschenprobe ist besonders wichtig bei:

  • Kleidung (Pullover, Cardigans, Tops)
  • Passform-sensiblen Projekten
  • Strukturmustern (Zöpfe, Relief, Lochmuster)
  • Garnwechseln innerhalb einer Anleitung

Jede Strickerin hat eine individuelle Fadenspannung. Selbst wenn Du exakt die empfohlene Nadelstärke verwendest, kann Dein Maschenbild vom Original abweichen.

Wann Du sie entspannter sehen kannst

Bei:

  • Schals
  • Tüchern
  • Decken
  • Accessoires ohne feste Größenangaben

Hier ist die Passform weniger kritisch. Trotzdem lohnt sich eine kleine Probe, um Garn und Fall kennenzulernen.

Welche Wolle eignet sich besonders gut für eine Maschenprobe?

Glatte Garne zeigen Dir Dein Maschenbild besonders klar.

Für Pullover & Ganzjahresprojekte:

Gerade bei hochwertigen Garnen lohnt sich die Maschenprobe doppelt – denn jede Faser verhält sich anders nach dem Waschen und Tragen. Mit diesen Qualitäten aus dem ggh Sortiment erhältst Du besonders aussagekräftige Ergebnisse:

Für Pullover & Cardigans

ggh Merino Deluxe
Weich, elastisch und mit klarer Maschendefinition. Ideal, um Deine persönliche Fadenspannung exakt zu bestimmen – besonders bei glatt rechts oder Strukturmustern.

ggh Merino Melange
Etwas rustikaler im Charakter, aber mit stabilem Maschenbild. Perfekt für alltagstaugliche Strickstücke mit Form.

Für Struktur- und Zopfmuster

ggh Sportlife

Formstabil und griffig – ideal, wenn Du testen möchtest, wie plastisch Dein Muster wirkt. Besonders bei Zöpfen oder Reliefmustern zeigt sich hier sehr gut, ob Deine Maschenprobe passt.

Für Frühjahr & Sommerprojekte

ggh Linova
Die Baumwoll-Leinen-Mischung bringt eine natürliche Struktur mit. Gerade hier ist die Maschenprobe wichtig, da pflanzliche Fasern weniger elastisch reagieren als Merino.

ggh Tavira
Klar definiertes Maschenbild – ideal, um Loch- oder Reliefmuster realistisch zu testen.

Das richtige Zubehör für eine perfekte Maschenprobe

Eine Maschenprobe wird nur dann aussagekräftig, wenn sie korrekt gemessen wird.

Unverzichtbares Zubehör:

  • Rundstricknadeln oder Nadelspiele in passender Stärke
  • Maschenmarkierer
  • Maßband mit Zentimeter-Skala
  • Nadelmaß zur Kontrolle der Nadelstärke

Tipp: Miss immer in der Mitte der Probe – nicht am Rand.

So strickst Du die Maschenprobe richtig

  1. Mindestens 12 x 12 cm groß stricken
  2. Projektmuster verwenden (nicht glatt rechts, wenn das Kleid später Zöpfe hat)
  3. Probe leicht waschen und trocknen lassen
  4. Erst danach Maschen zählen

So erhältst Du realistische Werte für Dein Projekt.

Fazit: Maschenprobe – ja!

Sie spart Dir Zeit, Nerven und Material.
Eine Maschenprobe ist kein Umweg, sondern Deine Sicherheit für ein Projekt, das wirklich passt.


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